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Die documenta Ausstellungen

Die documenta gilt als eine der bedeutendsten und weltweit am meisten beachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Ins Leben gerufen wurde sie 1955 von dem Künstler und Kunsterzieher Arnold Bode in Kassel. Nach den Jahren der nationalsozialistischen Diktatur sollte sie die deutsche Öffentlichkeit mit der internationalen Moderne und mit der eigenen gescheiterten Aufklärung konfrontieren und versöhnen. Niemand hätte damals gedacht, dass die Ausstellung, oft als „Museum der 100 Tage“ bezeichnet, zu einem beispiellosen Erfolg werden sollte – und doch findet im Sommer 2012 die dreizehnte documenta statt, über deren Vorbereitung wir Sie hier informieren.

Der singuläre Charakter hat sich erhalten: Es wird alle fünf Jahre eine neue Künstlerische Leiterin oder ein neuer Künstlerischer Leiter bestimmt und die Ausstellung gleichsam neu erfunden. Unter stets wechselnder Regie, und im ebenso gemächlichen wie unerbittlichen Rhythmus von fünf Jahren, ist die documenta zu einem weltweit verbindlichen Seismografen der zeitgenössischen Kunst avanciert: Bei der documenta zeigt sich, ob es der Kunst gelingt, die Welt in Bilder zu fassen und ob diese Bilder für ihr Publikum Gültigkeit haben. Ein Konzept, das sich bewährt. Bei der documenta 12 wurden über 750.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.



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d12 2007

www.documenta12.de (Stand einschließlich aller links: 31. 12. 2007)

Die vom Künstlerischen Leiter Roger M. Buergel konzipierte Ausstellung der Arbeiten von 109 KünstlerInnen aus 43 Ländern wurde von 754.301 zahlenden Gästen besucht. Dazu kamen 4.390 FachbesucherInnen und 15.537 JournalistInnen aus 52 Ländern. Das bedeutet eine in der jüngeren documenta-Geschichte einzigartige Steigerung der Besucherzahlen von 16% bzw. 100.000 mehr zahlenden BesucherInnen als bei der Documenta11.  ...

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d11 2002

www.documenta 11 (Stand einschließlich aller links: September 2002)

Okwui Enwezor, ein erstmals nicht aus Europa stammender Künstlerischer Leiter, demonstrierte mit der Documenta11 und seinem Team von sechs Co-KuratorInnen aus sechs verschiedenen Ländern ausdrücklich Internationalität und Weltoffenheit. Im Sinne des Konzeptes, ...




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dX 1997

www.documenta 10 (Stand einschließlich aller links: September 1997)

1997 leitete mit Catherine David erstmals eine Frau die letzte documenta vor dem Eintritt ins neue Jahrtausend. Dies veranlasste David, den „Blick zurück nach vorn“ zu ihrem Leitmotiv zu machen. Es wurde ein kritischer Rückblick auf die vergangenen fünfzig Jahre vorgenommen und gleichzeitig eine Vorausschau auf ...




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d9 1992

Jan Hoet, künstlerischer Leiter der documenta 9 von 1992, beschrieb die Ausstellung als „eine documenta der Orte“ und eine, „die allein vom Künstler, seinem Werk“ ausgehe. Hoet verfolgte mit der documenta 9 kein theoretisches Konzept und bot keinen übergeordneten thematischen Rahmen mehr an, und kündigte damit ein Prinzip der ...




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d8 1987

Die achte documenta im Jahr 1987 war gleichzeitig die zweite für den Künstlerischen Leiter Manfred Schneckenburger. Eingebettet in die Fragestellung nach der gesellschaftlichen Relevanz der Kunst im Spannungsfeld von Autonomie und Anwendung sollten die wechselseitigen Berührungspunkte zwischen Design, Kunst und Architektur untersucht werden. Dabei kam es ...




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d7 1982

Der künstlerische Leiter der documenta 7 im Jahr 1982, Rudi Fuchs, wollte die Kunst von ihren „verschiedenen Zwängen und gesellschaftlichen Verdrehungen befreien, in die sie verstrickt ist.“ Auch sollte die Ausstellung nicht durch ein theoretisches Konzept eingeengt werden. Die Kunstwerke sollten ...




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d6 1977

Die documenta 6 von 1977 musste mit der Aufgabe fertig werden, nach dem umfassenden enzyklopädischen Konzept der vorangegangenen documenta eine eigenständige Neudefinition des Konzepts der thematischen Ausstellung zu formulieren. Das vom Künstlerischen Leiter Manfred Schneckenburger proklamierte ...






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d5 1972

Die documenta 5 von 1972 gilt als bisher wichtigste Zäsur in der Geschichte der documenta, da erstmals das fortan für die Ausstellung gültige Modell des Künstlerischen Leiters erprobt wurde. Als Antwort auf die zunehmenden Komplikationen der ...




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d4 1968

Diskussionen und Kontroversen waren im Vorfeld der documenta 4 von 1968 bestimmend, wobei die Frage nach der Zukunft der documenta im Mittelpunkt stand. Die Politisierung der Gesellschaft in den späten 60er Jahren hinterließ ...




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Logo: d3
d3 1964

„Kunst ist das, was bedeutende Künstler machen.“ Das war der Leitsatz für die documenta 3 von 1964. Werner Haftmann erprobte ein weiteres Mal seine These von der Maßgeblichkeit der ...




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Logo: d2
d2 1959

Auf dem Erfolg der ersten aufbauend, wurde bereits die zweite documenta 1959 zu einer Institution: die Trägerschaft ging in eine GmbH über, und die konzeptuelle Realisierung wurde ...




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Logo: d1
d1 1955

Die erste documenta, die der Kasseler Maler und Akademieprofessor Arnold Bode im Jahre 1955 ins Leben rief, wurde zu einem unerwarteten Welterfolg. Der Ausstellung, die als Beiprogramm ...




Trotz intensiver Recherchen, ist es uns nicht gelungen, in allen Fällen die Rechteinhaber der Fotos zu ermitteln. Sollten Sie Ansprüche an einzelnen Motiven geltend machen wollen, wenden Sie sich bitte per E-mail an uns.



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